Wir sind nicht mehr als eine Ware und Geld.
Wir wissen wenig aus Neugier; wir stapeln Geschichten und Ideen in unser Hirn, randvoll, wir spucken Teile davon wieder aus, weg damit, kaum reflektiert – zum Schluss halten wir dann ein Papier in der Hand:
Wir zeichnen uns aus, sie kaufen uns ein, und schon bald vergessen wir, teuer zu sein.
Und rasende Reifen tragen uns fort: Nur kreischend kommen wir zum Stehen. Manchmal fliegen wir auch, in lockende Hände, sie setzen grinsend Klammern um unser Herz – und wir merken nicht, wie wir darin vergehen.
Wir brauchen tausend Meilen und mehr, wir rauschen durchs All, doch im Verlangen nach Heimat bleiben wir leer. Unsere Träume sollen wir nur der Erfüllung entnehmen und aus unseren Gräbern ein großer Geist nur entstehen.
Vielleicht weinen wir irgendwann und brechen entzwei, gespalten vom Beil der Unmöglichkeit, zerdrückt von Schulden und der Sehnsucht nach Wärme.
Vielleicht aber hinterlassen wir auch nur Verzehrtes, ein elendig schwelendes Rund in der Zeit:
Ehemals Erde.
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