Also wieder los und Gedanken einfangen. Wer weiß, wohin das führt; ich weiß es selbst nicht. Niemand kann mir erzählen, man könne nicht parallel denken; es passiert alles gleichzeitig und es steht nur ein Gedanke vor den anderen und ist sichtbar, dahinter warten schon andere und eigentlich stapelt sich alles und passiert hundertfach und übereinander – und man hat das Gebäude wieder nicht halten können vor seinem Vergehen – und ja, so sieht es aus in meinem Kopf und in tausend anderen und wir können doch niemals alles abbilden und dann auch noch originalgetreu. Vielleicht so herum: Mit der Sprache können wir einen Gedanken formen, aber nicht umgekehrt, weil es für genau dieses Bild in meinem Kopf gar kein Wort gibt; weil es für dich schon ganz anders ist, denn dein Ich hängt in einem ganz anderen Netz als meins, wir können uns so ähnlich nicht sein: Deine Welt-Fragmente sind ganz, ganz andere.