Hallo lieber Mensch
Willkommen auf meinem persönlichen Blog.
Hier findest du kurze Texte, die ich alle selbst geschrieben habe.
Viel Spaß beim Stöbern wünscht dir
Klara
Computerliebe
Wenn morgens durchs Fenster die Sonne warm scheint
Und das Wetter es eigentlich gut mit uns meint
Dann schließen wir schleunigst die Blenden und Läden
Beschränken uns darauf, vom Draußen zu redenDenn helle Strahlen, die stören uns nur
Stattdessen tickt stetig die Digitaluhr
Die Finger fahr’n flink über Hartplastik-Tasten
Heut‘ müssen wir wieder Bewegungsdrang fastenWenn Sitzen das neuartige Rauchen ist
Verkürzt sich tagtäglich, kaum merklich die Frist
Und flimmernde Bilder verschleiern die Sicht –
doch trotzdem kaum einer vom Aufhören sprichtZwischen Einsen und Nulln, da gibt es viel mehr
Und das was wir tun, das lieben wir sehr
Wer uns nicht versteht, der schüttelt den Kopf
Und sagt: „Die IT – die hat’s heut‘ verbockt!“Wie das Bonbon ins Klavier kam – Für Nora
Am Montag spielt Klein-Hans Klavier
Er übt den Takt – eins, zwo, drei, vier
Doch bald schon fängt der Unmut an
Es knurrt der Magen dann und wannDes Stückes Ende lang nicht naht
Drum Hänschen laut und deutlich klagt:
“Ach, äß ich eine Kleinigkeit,
ich wär vom Hunger gleich befreit.”Das Brüderchen lauscht dem Gejammer
Schleicht heimlich-leise in die Kammer
Entnimmt dem Vorrat ein Konfekt
Das himmlisch gut nach Zucker schmecktAn der Tür zum Proberaum
Spricht er leis’ – man hört ihn kaum:
“Hänschen, schau, ein Karamell!
Ich werf’s dir zu, fang es nur schnell!”Doch Hans spielt gerade Mozarts Neunte
Wodurch er diesen Ruf versäumte
Das Bonbon?
Es landet klimpernd im Klavier
Dort liegt’s noch heut – eins, zwo, drei, vierDer Tannenbaum
Drauß’ steht ein kleiner Tannenbaum
Hat einen großen WeihnachtstraumWill Freude machen seinen Menschen
Mit grünen Tannennadeln glänzenMöcht’ Christbaum sein im warmen Haus
Steckt seine Nadeln eifrig ausWächst still und heimlich immer weiter
Der kleine Stamm wird stetig breiterDa kommt die kalte Weihnachtszeit
Der Tannenbaum macht sich bereitDoch, oh Schreck, er glaubt es kaum
Der Mensch kauft einen andren Baum!Er sei nicht schön genug fürs Haus
Dem armen Bäumchen ist’s ein GrausWirft traurig ein paar Nadeln ab
Was es sich doch für Mühe gab!Das Kind im Hause sieht den Jammer
Läuft heimlich in die HaushaltskammerHolt Lichterketten, voller Glanz
Dazu noch einen bunten KranzDes Nachts schmückt’s Kind das Tannenkleid
So ist vorbei des Baumes LeidDrauß’ steht ein heller Tannenbaum
Erfüllt sich seinen Weihnachtstraum